
Biden: „Wir werden den Iran befreien!“
Bei einer Wahlkampfrede in Kalifornien, versprach US-Präsident Joe Biden am Donnerstag den anwesenden, den Iran zu „befreien“ und fuhr damit fort, dass es den Demonstranten im Iran gelingen werde, sich bald zu befreien.
Bei einer Spendenaktion für den demokratischen Abgeordneten Mike Levine im kalifornischen Mira Costa College, in der Nähe von San Diego sagte Biden: „Keine Sorge, wir werden den Iran befreien.“ Er fügte hinzu: „sie werden sich bald selbst befreien“
Auf seine Äußerungen den Iran befreien zu wollen, ging der Präsident nicht weiter ein und präzisierte diese Äußerung auch nicht weiter. Der Nationale Sicherheitsrat des Weißen Hauses reagierte bislang nicht darauf, obwohl diverse Anfragen dazu vorlagen.
Der Präsident leistet mit den unbedachten Äußerungen den Kritikern Vorschub, die den amerikanischen Geheimdienst hinter den Protesten im Iran vermuten, die seit dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini, in Gewahrsam der iranischen Polizei, das Land erschüttern.
Bereits seit Beginn der Demonstrationen, behauptet der Iran, dass die Demonstrationen von „ausländischen antirevolutionären Agenten“ gesteuert werden. Schon bei den Benzinpreis-Demonstrationen 2019 behauptete die Regierung, dass sie mehrere US-Agenten verhaftet hätten, die sich als Journalisten getarnt im Land befunden haben. Beweise dafür gab es allerdings nie.
Gründe für die USA in einen Regime-Change im Iran zu unterstützen gibt es viele. Der Iran wird noch immer beschuldigt, Russland mit Drohnen im Ukrainekrieg zu beliefern. Auch die militärische Unterstützung der Assad-Regierung in Syrien ist den Amerikanern ein Dorn im Auge. Ebenso die Unterstützung der Huthi-Rebellen im jemenitischen Bürgerkrieg.
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